Regenbogenparade: 150.000 Menschen tanzen Toleranz, ein Häufchen hinkt dagegen an

regenbogenparade

Österreich ist in vielen Dingen leider kein Vorzeige-Land für Toleranz. Aber während in Frankreich im Mai 150.000 Menschen auf die Straße gegangen sind, um gegen die gleichgeschlechtliche Ehe zu demonstrieren, gehen in Wien 150.000 Menschen auf die Straße um ein Zeichen gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und Transgender-Personen zu setzen.

Ganz ohne Störaktionen rückschrittlicher Zeitgenossen ging es allerdings auch bei der 18. Regenbogenparade am vergangenen Samstag nicht. Die „Plattform Familie“ konnte am Rande der Parade ein Häuflein Demonstranten versammeln. Die Initiative tritt nicht nur gegen gleichgeschlechtliche Ehe und eingetragene Partnerschaft ein. Nein, auch der Sexualkundeunterricht an den Schulen soll abgeschafft werden …

Andreas Unterberger findet die Forderungen in seinem Blog „einfach, provozierend und revolutionär“ und warnt, dass die „Gender-Ideologie verhaftete Politik“ die Familien zerstören würde. Ich sehe an dieser Stelle absichtlich von einer Verlinkung ab, da ich diesen Unfug nicht noch weiter verbreiten will.  

Gerade vor dem Hintergrund, wie homosexuelle Menschen in anderen Ländern noch immer verfolgt werden, muss man betonen, dass Events wie die Regenbogenparade oder der Life Ball in Wien ohne größere Zwischenfälle möglich sind. Selbstverständlich ist das leider nicht.

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