30. Donauinselfest – Eine wienerische Hassliebe

Das Donauinselfest liebt man entweder oder man hasst es. Menschenmassen schieben sich in flirrender Hitze zwischen Grill- und Curry-Buden, Ramsch-Standeln und den Show-Bühnen hin und her. Günstiges Bier muss eingeschmuggelt, Kinder und Hunde ohne zertreten überwunden werden. Je später der Abend desto besoffener die Gäste.

Wer tut sich das freiwillig an? 2012 immerhin 3 Millionen Menschen und ich seit 1994 fast jährlich auch. Weil es zum Sommer in Wien dazugehört und ab und an musikalische Highlights hervorbringt.

dif

Foto: Donauinselfest 2012, Soupshop und der Bürgermeister.

Ich habe auf der Insel in diesen Jahren unter anderem Billy Idol, Kim Wilde, die Leningrad Cowboys, DJ Shantel, Die Toten Hosen, Seelig, Mo, Silbermond, Amy MacDonald, die Kelly Family, Reinhard Fendrich, die Backstreet Boys, Attwenger, Russkaja, Kreisky, Right Said Fred, Toto, Opus etc. gesehen, ganz zu Schweigen von Dutzenden unbekannteren Bands. Bei weitem nicht alles davon war gut, einiges legendary.

Die meisten großen Acts lasse ich mittlerweile aus, zu viele Leute, zu viel Gedränge, zu lange Wege zu den Toiletten. Meine Empfehlung: die Pro-Ge-Bühne (Arbeitswelt Insel), mit nur wenigen Gehminuten zur U1. Am Freitag spielen dort um 17:00 Souphop, direkt im Anschluss um 18:15 The Nose. Zwei großartige Wiener Bands, die mit Skapunk und dreckigem Rock den besten Einstieg ins Wochenende geben (und sich rein zufällig auch aus ein paar meiner liebsten Freunde zusammensetzen).

Wer noch nie am Donauinselfest war, sollte ihm einmal eine Chance geben. Daher: Sonnenbrille auf die Nase, Sommerspritzer in die Hand und auf zum Inseltreiben!

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