Rudergeschichten: Die ersten 100 km

Vor etwas mehr als einem Monat habe ich mit dem Indoor-Rudern begonnen. Seitdem habe ich mit beinahe täglichem Training rund 100 km zurückgelegt. Zwei Dinge, die mir dabei aufgefallen sind:

+ Weniger ist mehr: ich habe mich zuletzt zu sehr verausgabt und bin innerhalb weniger Tage zweimal am Stück 10 km gerudert. Hat sich zunächst super angefühlt, Adrenalin und so, Stolz, wie lange man schon durchhält. Und dann kamen die Rückenschmerzen, weil bei Übermüdung und schlechter Kondition die richtige (rückenschonende) Haltung schnell flöten geht. Also wieder einen (oder besser drei) Gänge zurückschalten, höchstens 20 Minuten locker trainieren und zwei Tage in der Woche pausieren.

+ Zurückhaltung ist schwierig: Ich kann in manchen Dingen recht exzessiv sein, Sport gehört eigentlich nicht dazu. Rudern ist offenbar die Ausnahme. Ich muss mich nun nach der Rückenepisode zwingen nur 15 Minuten zu trainieren. Und ich muss mich zwingen, langsam und gleichmäßig zu rudern anstatt in einen Wettbewerb mit mir selbst zu treten, wie hoch ich die Schlagzahl treiben kann.

Fazit: für die nächsten 100 km lasse ich mir mehr Zeit. Fazit 2: Rudern ist der beste Sport der Welt! Ahoi.

 

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3 Gedanken zu „Rudergeschichten: Die ersten 100 km

    • Rückenschmerzen kommen nur, wenn man es falsch macht. Ich habs übertrieben und als Anfänger zu viel und zu lange trainiert. (Ich hab auch recht genau recherchiert, welches Gerät ich mir zulege, daher kein „billiges“ von Kettler usw. ich weiß die kosten auch ein paar Hundert Euro, aber was nutzen einem die bei der Anschaffung gesparten 500 Euro, wenn die restlichen 500 Euro ungenutzt im Eck verstauben)

  1. Hallo, benutzt du dein Rudergerät noch regelmäßig? Überlege auch, mir eins zuzulegen, in der Hoffnung, dass es dann nicht nach ein paar Monaten in der Ecke einstaubt. Wäre für Erfahrungen dankbar. LG Katharina

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