Ich pfeif‘ auf diese Bundeshymne

Die österreichische Bundeshymne ist mir so dermaßen Powidl, ich könnte ein dutzend Germknödel damit füllen. Ob da nun Heimat großer Töchter, Söhne oder Schnitzel steht, es berührt mein persönliches Leben nicht. Kommt da jetzt ein aber? Natürlich. ABER: die Vehemenz wie sich manche Personen dagegen wehren, dass Frauen in der Bundeshymne erwähnt werden oder, dass Frauen in der deutschen Sprache wahrgenommen werden, die macht mich extrem grantig.

Ich möchte diese Leute fragen: was tut dir denn in deinem Leben persönlich so weh, wenn man Frauen in einem Lied oder in der deutschen Sprache inkludiert. Das Binnen-I ist nicht beste Lösung für den Lesefluss, aber es gibt auch andere Möglichkeiten. „Genderwahnsinn!“, schreien sie dann. Na gut, wir können es auch umdrehen und nur mehr die weibliche Form verwenden mit dem Hinweis „der männlichen Form wurde gedacht“. Besser so? Ja, dachte ich mir.

Ich sag‘ euch etwas: Frauen sind die Hälfte der Weltbevölkerung, man kann uns nicht einfach ignorieren oder wegretuschieren.